Arbeitskreis Igelschutz Berlin e.V.

Sie erreichen uns im Notfall immer telefonisch unter: (030) 404 94 09 und (030) 402 85 66.
Auch über Facebook sind wir erreichbar und antworten zeitnah.
Wenn Sie einen gefundenen Igel nach Absprache vorbeibringen möchten, sind wir in der
Berliner Str. 79A (B96), 13467 Berlin

Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen über unseren Verein, ehrenamtlich geführten Igelstationen sowie alles über den Igel.
Sie erfahren auch, wie Sie den gemeinnützig ehrenamtlich arbeitenden Verein unterstützen können.
Veranstaltungen auf denen wir vertreten sind finden Sie unter Aktuelles.

Erste-Hilfe-Maßnahmen, wenn Sie einen Igel gefunden haben, finden Sie unten auf dieser Seite!!!

Kurzer Überblick & wichtige Fakten

Arbeitskreis Igelschutz Berlin e.V.


Wir sind ein ehrenamtlicher Verein in Berlin und kümmern uns um hilfsbedürftige Igel. Um kranke, verletzte und auch untergewichtige Tiere zu versorgen, betreibt der Verein ehrenamtlich geführte Igelstationen. Die Igelstationen funktionieren  wie ein Krankenhaus und sind die Igel wieder gesund, werden die kleinen Stachler von uns ausgewildert.

Igel im Garten

Jeder fängt mal klein an - so wie wir:

Unser Verein wurde 1982 gegründet und hat zur Zeit 250 Mitglieder im Land Berlin und Umgebung. 
Nichtsdestotrotz suchen wir dringend Helfer für unsere Igelstation in Berlin-Hermsdorf!!!

Igelbabys

Der europäische Igel steht seit 1936 unter strengem Naturschutz. 
Der Lebensraum des Igels verschwindet immer mehr durch Versiegelung, Bauaktivitäten und aufgeräumten Gärten.
Somit steigt jährlich die Zahl der hilfsbedürftigen Igel und wir bekommen täglich aus Berlin und Brandenburg Notrufe: "Ich habe einen Igel gefunden".

Igelbaby

Ist dieses Kerlchen nicht putzig? 

Um unsere stachligen Freunde weiterhin versorgen zu können,
brauchen wir aktive Helfer bzw. Ihre Unterstützung.
Was Sie für uns tun können, sehen Sie hier.

Igelmutter und Babys

Eine ganze Igelfamilie zieht auch bei uns ein.
Wir brauchen dringend Auswilderungsplätze, wie Sie Ihren Garten igelfreundlich gestalten können,
erfahren Sie hier. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Igel gefunden? Keine Panik!

Sie erreichen uns im Notfall immer telefonisch unter: (030) 404 94 09 und (030) 402 85 66.
Auch über Facebook sind wir erreichbar und antworten zeitnah.
Wenn Sie einen gefundenen Igel nach Absprache vorbeibringen möchten, sind wir in der
Berliner Str. 79A (B96), 13467 Berlin

Nutzen Sie bitte diese Checkliste, wenn Sie einen Igel gefunden haben:

  1. Nehmen Sie den Igel mit nach Hause und schauen Sie, ob der Igel Verletzungen hat.
  2. Den Igel in eine Kiste setzen. Die Kiste sollte mit Zeitung oder Handtücher ausgelegt werden.
  3. Geschlecht des Igels bestimmen, sehr wichtig in den Sommermonaten, da säugende Muttertiere     herumlaufen könnten.
  4. Unterkühlter Igel oder Igelsäugling sofort wärmen. Eine mit gut handwarm gefüllte Wärmflasche mit einem Frottéhandtuch umwickeln, in einen passenden Karton legen und den Igel darauf setzen und mit einem weiteren Tuch zudecken.
  5. Fliegeneier und /oder -maden, Flöhe und Zecken entfernen (kein Öl  und keine Spot-On Flohmittel verwenden!!)
  6. Füttern: Katzen- oder Hundenassfutter anbieten. Falls nicht vorhanden ein Rührei ohne Gewürze in der Pfanne stocken lassen. 

        Ein kippsicheres Schälchen mit Wasser (niemals Milch) dem Tier hinstellen. Der Igel ist kein  
        Vegetarier und frisst kein Obst, keinen Salat und auch keine Brotkanten o.Ä. Bei sehr schwachen     
        Tieren versuchen Sie vorerst die Gabe von lauwarmen Fencheltee mit einer Einwegspritze ohne   
        Kanüle vorsichtig ins Mäulchen zugeben.


Hilfsbedürftig sind:

1. Ganzjährig: unterkühlte, abgemagerte (typische Hungerfalte im Genick, eingefallene Flanken), röchelnde, auf der Seite liegende, apathische, verletzte, meistens tagaktive, sich nicht zusammenrollende Igel. Auch Igel mit offene Wunden oder einem Befall mit Fliegenmaden oder -eiern müssen schnell geholfen werden.

2. im Spätsommer/Herbst: Igelsäuglinge (tagsüber außerhalb des Nestes, Augen und Ohren noch geschlossen, evtl. unterkühlt), wenn sich das Muttertier nach mehrstündigem Warten nicht einfindet, tot oder verletzt ist.

3. Nach Wintereinbruch, d. h. bei Dauerfrost und/oder Schnee, unabhängig vom Gewicht sind diese Tiere entweder krank oder ihr Winterquartier wurde zerstört.